{"id":2194,"date":"2023-08-16T10:17:49","date_gmt":"2023-08-16T10:17:49","guid":{"rendered":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/?p=2194"},"modified":"2023-08-16T10:17:49","modified_gmt":"2023-08-16T10:17:49","slug":"berliner-integrationsbeauftragte-erinnert-an-die-aufnahmeprogramme-afghanistan-von-land-und-bund-und-fordert-rasche-umsetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/berliner-integrationsbeauftragte-erinnert-an-die-aufnahmeprogramme-afghanistan-von-land-und-bund-und-fordert-rasche-umsetzung\/","title":{"rendered":"Berliner Integrationsbeauftragte erinnert an die Aufnahmeprogramme Afghanistan von Land und Bund und fordert rasche Umsetzung"},"content":{"rendered":"<p class=\"pressnumber\">Pressemitteilung vom 14.08.2023<\/p>\n<section class=\"modul-text_bild  imagealignleft teaser \">\n<div class=\"text\">\n<div class=\"textile\">\n<p><strong>Katarina Niewiedzial, Beauftragte des Berliner Senats f\u00fcr Integration und Migration:<\/strong><br \/>\n\u201eTrotz Aufnahmezusage aus Deutschland warten weiterhin etwa 14.000 gef\u00e4hrdete Menschen in Afghanistan auf ihre Ausreise. Die Bundesregierung, aber auch das Land Berlin m\u00fcssen ihrer Verantwortung gerecht werden. Berlin ist Teil der Internationalen Allianz Sicherer H\u00e4fen und nat\u00fcrlich in der Lage, Menschen aus Afghanistan wie im 2021 verabschiedeten Landesaufnahmeprogramm zugesagt, aufzunehmen.\u201c<\/p>\n<p>Am 15. August 2021 wurde die afghanische Hauptstadt Kabul von den Taliban erobert. Die Situation im Land hat sich seitdem dramatisch verschlechtert. M\u00e4dchen und Frauen wurden ihrer Rechte und Freiheiten beraubt. Menschen, die sich gegen das islamistische und frauenfeindliche Regime wehren, droht Haft, Folter und Hinrichtung.<\/p>\n<p>Der Berliner Senat hat bereits am 19. August 2021 ein Landesaufnahmeprogramm f\u00fcr Menschen aus Afghanistan beschlossen: 500 besonders schutzbed\u00fcrftige Menschen, darunter Medien- und Kunstschaffende, Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler und Oppositionelle, sollten in Berlin \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren eine sichere Zuflucht finden. In den letzten zwei Jahren wurde in Berlin keine einzige Person im Rahmen dieses Programms aufgenommen.<\/p>\n<p>Berlin hat eine aktive afghanische Zivilgesellschaft, mit der die Beauftragte des Berliner Senats f\u00fcr Integration und Migration vertrauensvoll zusammenarbeitet, um Ankommens-, Beratungs- und Teilhabeprozesse zu unterst\u00fctzen. Anl\u00e4sslich des zweiten Jahrestages zum Fall Kabuls \u00e4u\u00dfern sich Vertreterinnen und Vertreter von <span class=\"caps\">NGO<\/span>s sowie Expertinnen und Experten beim Runden Tisch Afghanistan besorgt \u00fcber die langsame Abwicklung der Bundes- und Landesaufnahmeprogramme.<\/p>\n<p><strong>Katarina Niewiedzial:<\/strong> \u201eBerlin muss von Folter und Tod bedrohte Menschen aus Afghanistan aufnehmen. Das Land, der Bund und die EU-Mitgliedstaaten sind gefordert, konsequent und schnell zu handeln und ihre Zusagen einzuhalten.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/lb\/intmig\/service\/presse\/pressemitteilungen\/2023\/pressemitteilung.1356032.php?fbclid=IwAR22IOwwq6Pvf0uEoRfsRNLpawYYV6vvRc2rWxznl7zRu09oU0myN7aOVqo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Quelle: Berlin.de<\/strong><\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung vom 14.08.2023 Katarina Niewiedzial, Beauftragte des Berliner Senats f\u00fcr Integration und Migration: \u201eTrotz Aufnahmezusage aus Deutschland warten weiterhin etwa 14.000 gef\u00e4hrdete Menschen in Afghanistan auf ihre Ausreise. Die Bundesregierung, aber auch das Land Berlin m\u00fcssen ihrer Verantwortung gerecht werden. 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