{"id":1350,"date":"2018-02-15T22:10:54","date_gmt":"2018-02-15T22:10:54","guid":{"rendered":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/?p=1350"},"modified":"2018-02-15T22:10:54","modified_gmt":"2018-02-15T22:10:54","slug":"berlin-baut-mehr-fluechtlingsunterkuenfte-fluechtlingsheime-offen-fuer-studenten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/berlin-baut-mehr-fluechtlingsunterkuenfte-fluechtlingsheime-offen-fuer-studenten\/","title":{"rendered":"Berlin baut mehr Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte: Fl\u00fcchtlingsheime offen f\u00fcr Studenten"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"body\" role=\"main\">25 neue Unterk\u00fcnfte mit 10.000 Pl\u00e4tzen sollen entstehen. Darin k\u00f6nnen k\u00fcnftig auch Studenten wohnen. Pro Bezirk soll es zwei neue Standorte geben.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"article first odd\">Rund 10.000 Pl\u00e4tze sollen in den n\u00e4chsten drei Jahren in 25 weiteren Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften entstehen, die am Mittwoch von den drei Senatsmitgliedern Elke Breitenbach (Soziales), Katrin Lompscher (Stadtentwicklung, beide Linkspartei) und Matthias Kollatz-Ahnen (Finanzen, SPD) vorgestellt wurden. Pro Bezirk soll es zwei neue Standorte geben, mit Platz f\u00fcr jeweils rund 400 Menschen. Auf Neuk\u00f6lln entfallen drei, weil zwei davon kleiner sind. In diese Bauten sollen k\u00fcnftig, je nach Entwicklung der Fl\u00fcchtlingszahlen, auch Familien oder Studenten zu preiswerten Mieten einziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"article even\">Die neuen Unterk\u00fcnfte stellen laut Bausenatorin Lompscher die n\u00e4chste Generation der sogenannten Modularen Unterk\u00fcnfte f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge, kurz Mufs, dar. Rund 60 davon hatte der damals noch rot-schwarze Senat Anfang 2016 angepeilt, zehn sind inzwischen fertig, weitere 19 laut Kollatz-Ahnen im Bau.<\/p>\n<p class=\"article odd\">Eigent\u00fcmer sind das Land oder eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft, um nicht von privaten Betreibern abh\u00e4ngig zu sein. Rechtlich sind das immer noch Gemeinschaftsunterk\u00fcnfte, aber tats\u00e4chlich werden es Wohnungen und Apartments sein\u201c, sagte Breitenbach \u00fcber die Neubauten. Anders als die auf drei Jahre befristeten Container-Unterk\u00fcnfte, auch \u201eTempo-Homes\u201c genannt, wie sie etwa am Tempelhofer Flughafengeb\u00e4ude stehen, sollen die Mufs 40 bis 50 Jahre lang bewohnbar sein.<\/p>\n<p class=\"article even\">Die Standorte sind nach Darstellung der Senatsmitglieder mit den Bezirken abgesprochen: Zwei Staatssekret\u00e4re seien vergangenes Jahr durch die Stadt getourt und h\u00e4tten sich Standorte angeschaut, Lompschers Bauverwaltung habe \u00fcberpr\u00fcft, ob sie geeignet sind. In den Bezirken sieht man das mit dem eigenen Mitspracherecht teils anders. Zwei Wochen haben die Bezirke nun laut Breitenbach noch Zeit, Alternativen zu den jetzigen Beschl\u00fcssen vorzuschlagen. G\u00e4nzlich offen sind noch die zwei Standorte in Charlottenburg-Wilmersdorf.<\/p>\n<p class=\"article odd\">Nach Senatsangaben leben derzeit rund 24.800 Menschen in 101 Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften, davon 2.400 weiterhin in 17 Notunterk\u00fcnften. Im vergangenen Jahr kamen nach offiziellen Zahlen 8.285 Fl\u00fcchtlinge nach Berlin, in diesem Januar 720.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Berlin-baut-mehr-Fluechtlingsunterkuenfte\/!5482262\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Quelle: taz<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25 neue Unterk\u00fcnfte mit 10.000 Pl\u00e4tzen sollen entstehen. Darin k\u00f6nnen k\u00fcnftig auch Studenten wohnen. 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