{"id":1336,"date":"2018-01-24T10:38:33","date_gmt":"2018-01-24T10:38:33","guid":{"rendered":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/?p=1336"},"modified":"2018-01-24T10:38:33","modified_gmt":"2018-01-24T10:38:33","slug":"fluechtlingsrat-kritsiert-abschiebungen-nach-afghanistan-aufs-schaerfste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/fluechtlingsrat-kritsiert-abschiebungen-nach-afghanistan-aufs-schaerfste\/","title":{"rendered":"Fl\u00fcchtlingsrat kritsiert Abschiebungen nach Afghanistan aufs Sch\u00e4rfste"},"content":{"rendered":"<h3>22.01.18: Berliner B\u00fcndnis kritsiert Abschiebungen nach Afghanistan aufs Sch\u00e4rfste<\/h3>\n<p>Pressemitteilung des Berliner B\u00fcndnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan vom 22. Januar 2018<\/p>\n<p>Das Berliner B\u00fcndnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan verurteilt die f\u00fcr den 23. Januar 2018 geplante Sammelabschiebung vom D\u00fcsseldorfer Flughafen nach Afghanistan aufs Sch\u00e4rfste und fordert diese abzusagen. Der Fl\u00fcchtlingsrat Berlin ist Mitglied im breiten Berliner B\u00fcndnis und solidarisiert sich mit allen afghanischen Gefl\u00fcchteten!<\/p>\n<p>Am Dienstag, den 23. Januar sollen erneut Menschen vom D\u00fcsseldorfer Flughafen nach Afghanistan, Kabul, abgeschoben werden. Das Berliner B\u00fcndnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan verurteilt dieses Vorhaben aufs Sch\u00e4rfste und fordert die sofortige Einstellung der Abschiebungen nach Afghanistan und von Dublin-Abschiebungen in L\u00e4ndern, in welchen eine Kettenabschiebung nach Afghanistan droht, das Zur\u00fcckholen von bereits abgeschobenen Menschen und die sofortige Anerkennung aller schutzsuchenden Afghan*innen.<\/p>\n<p>In zahlreichen St\u00e4dten gibt es seit dem 21. Januar Proteste, darunter Darmstadt, D\u00fcsseldorf-Flughafen, Frankfurt und M\u00fcnchen (siehe Anhang). Trotz des seit \u00fcber einem Jahr andauernden Kampf gegen Abschiebung nach Afghanistan, stehen Menschen weiterhin solidarisch gegen ein gro\u00dfes Unrecht auf. Gemeinsam stehen wir gegen Abschiebungen, die eine der st\u00e4rksten Ausdrucksformen von Rassismus sind und staatlicher Gewalt ein.<br \/>\nSeit Dezember 2016 schiebt die Bundesregierung in Sammelfliegern nach Afghanistan ab, insgesamt bisher 156 Menschen. Die Berichte von Gefl\u00fcchteten Afghan*innen, Menschenrechtsorganisationen und den Medien zeigen, dass es in Afghanistan keine sicheren Gebiete gibt. Das Festhalten an den Abschiebungen, obwohl bekannt ist, dass dadurch Menschenleben gef\u00e4hrdet werden, ist zynisch und rechtswidrig.<\/p>\n<p>Die menschenverachtende Politik wird versucht zu legitimieren, indem die Bundesregierung behauptet, es werden \u201eStraft\u00e4ter\u201c, \u201eGef\u00e4hrder\u201c und Menschen, die der \u201eMitwirkung an der Identit\u00e4tsfeststellung\u201c nicht nachkommen abgeschoben. Auch diese Behauptungen konnte widerlegt werden, wie unter anderem die Einzelfallbetrachtung von Pro Asyl zeigt. Wir fordern Gleichbehandlung von Verurteilten statt einer durch Rassismus legitimierten Doppelbestrafung, die Menschenleben aufs Spiel setzt.<\/p>\n<p>Durch das Festhalten an Abschiebungen nach Afghanistan leben \u00fcber 15 000 Menschen in der st\u00e4ndigen Angst abgeschoben zu werden. Eine Inklusion in die Mehrheitsgesellschaft wird dadurch verhindert. 60 % der Klagen gegen abgelehnte Asylantr\u00e4ge von Afghan*innen gehen erfolgreich aus.<\/p>\n<p>Wir sind solidarisch mit allen Gefl\u00fcchteten!<br \/>\nWir fordern das Einstellen der Abschiebungen nach Afghanistan und in alle anderen L\u00e4nder!<br \/>\nKein Mensch ist Illegal!<br \/>\nStoppt den Rassismus der Bundesregierung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22.01.18: Berliner B\u00fcndnis kritsiert Abschiebungen nach Afghanistan aufs Sch\u00e4rfste Pressemitteilung des Berliner B\u00fcndnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan vom 22. Januar 2018 Das Berliner B\u00fcndnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan verurteilt die f\u00fcr den 23. Januar 2018 geplante Sammelabschiebung vom D\u00fcsseldorfer Flughafen nach Afghanistan aufs Sch\u00e4rfste und fordert diese abzusagen. 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