{"id":1067,"date":"2016-03-16T21:51:09","date_gmt":"2016-03-16T21:51:09","guid":{"rendered":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/?p=1067"},"modified":"2016-03-16T21:51:09","modified_gmt":"2016-03-16T21:51:09","slug":"march-of-hope-aus-idomeni-griechenland-prueft-ruecknahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/march-of-hope-aus-idomeni-griechenland-prueft-ruecknahme\/","title":{"rendered":"March of Hope aus Idomeni: Griechenland pr\u00fcft R\u00fccknahme"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"body\">Rund 2000 Fl\u00fcchtlinge haben es \u00fcber die Grenze nach Mazedonien geschafft. Was nun mit ihnen passiert, ist unklar. Berichten zufolge soll die Aktion gesteuert sein.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"article first odd\">CHAMILO\/SKOPJE\/ATHEN\/BERLIN <em>dpa\/ap\/taz<\/em> | Vom Fl\u00fcchtlingslager Idomeni aus brachen am Montag Hunderte auf und <a href=\"http:\/\/taz.de\/Fluechtlinge-in-Idomeni\/%215287243\/\" target=\"_blank\" shape=\"rect\">durchquerten einen Fluss an der Grenze zu Mazedonien<\/a>, wo sie kurz darauf von der Polizei gestoppt wurden. Mazedonischen Medien zufolge gelang bis zu 2000 Menschen der Grenz\u00fcbertritt. Drei afghanische Fl\u00fcchtlinge sollen beim \u00dcberqueren eines Flusses ertrunken sein. Ob dies mit dem Marsch in Verbindung steht, ist derzeit noch unklar. Griechenland spricht von einer gesteuerten Aktion.<\/p>\n<p class=\"article even\">Nach einem acht Kilometer langen Fu\u00dfweg k\u00e4mpften sich die Fl\u00fcchtlinge aus Idomeni nahe der Ortschaft Chamilo auf griechischer Seite durch den Hochwasser f\u00fchrenden Fluss, dessen anderes Ufer noch etwa 500 Meter von der mazedonischen Grenze entfernt ist, wie ein <em>dpa<\/em>-Reporter berichtete. An dieser Stelle gab es dem Anschein nach keinen Grenzzaun mehr, der die Menschen auf dem Weg in Richtung Deutschland aufh\u00e4lt. Bei der Querung des Flusses bildeten junge M\u00e4nner und internationale Freiwillige eine Menschenkette, um \u00e4lteren Fl\u00fcchtlingen und Frauen mit Kindern durch die Str\u00f6mung zu helfen.<\/p>\n<p class=\"article odd\">Griechische Bereitschaftspolizisten versuchten noch, die Gruppe aufzuhalten, lie\u00dfen sie dann aber passieren, ohne Gewalt anzuwenden. Nach dem illegalen Grenz\u00fcbertritt bei der Stadt Gevgelija und Hunderten Festnahmen bem\u00fchten sich dann mazedonische Polizisten und Soldaten, die Menschen wieder nach Griechenland zur\u00fcckzubringen, wie Medien in Skopje unter Verweis auf das Innenministerium berichteten. Fraglich ist, wie dies organisiert werden soll \u2013 und ob Griechenland die Menschen \u00fcberhaupt wieder aufnimmt, nachdem Mazedonien zuvor seine Grenze ohne Absprache mit Athen dichtgemacht hatte.<\/p>\n<p class=\"article even\">Der Fotojournalist Bj\u00f6rn Kietzmann, der auch f\u00fcr die taz fotografiert, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/bjokie\/status\/709484909971292160\" target=\"_blank\" shape=\"rect\">schrieb auf Twitter<\/a>, dass zudem auch rund 70 Journalisten und Freiwillige in Gewahrsam genommen wurden.<\/p>\n<p class=\"article odd\">Der Fl\u00fcchtlings-Exodus aus Griechenland nach Mazedonien ist nach Ansicht Athens organisiert worden. \u201eWir haben in unseren H\u00e4nden Flugbl\u00e4tter, die zeigen, das das (Exodus) eine organisierte Aktion war\u201c, erkl\u00e4rte am sp\u00e4ten Montagabend der Sprecher des Krisenstabes f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingskrise, Giorgos Kyritsis, in Athen. Zuvor hatte er an einer Dringlichkeitssitzung unter Vorsitz des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras teilgenommen. Wer hinter der Aktion gesteckt habe, war zun\u00e4chst unklar. Mehrere deutsche Medien scheiben, dass sich auf dem Flugblatt auch ein Hinweis auf die OrganisatorInnen verbergen soll. Demnach ist von einem \u201eKommando Norbert Bl\u00fcm\u201c die Rede.<\/p>\n<h6>Dramatische Lage in Idomeni<\/h6>\n<p class=\"article even\">In dem improvisierten Lager Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze ist die Lage dramatisch. Nach neuem Dauerregen ist das Camp v\u00f6llig verschlammt. Zahlreiche Menschen, darunter viele Kinder, leiden unter Atemwegserkrankungen. Die Beh\u00f6rden riefen die Migranten abermals auf, das Camp zu verlassen und in andere organisierte Lager im Landesinneren zu gehen. Bislang sollen nach Sch\u00e4tzungen griechischer Medien \u00fcber tausend Menschen Idomeni verlassen haben. Mehr als 10.000 Migranten harren dort weiter aus, um doch noch nach \u00d6sterreich und vor allem nach Deutschland weiterreisen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"article odd\">In der N\u00e4he hatte die Polizei am Montag im Fluss Suva Reka die Leichen von zwei M\u00e4nnern und einer Frau gefunden, vermutlich ebenfalls Migranten. Nach Angaben des UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerks kamen dort 20 Menschen sicher \u00fcber den Fluss nach Mazedonien, drei weitere wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Grenzschlie\u00dfungen zw\u00e4ngen Menschen zu verzweifelten Aktionen, sagte UNHCR-Vertreterin Ljubinka Brasnarska.<\/p>\n<p class=\"article odd\">\n<p class=\"article odd\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\"><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/March-of-Hope-aus-Idomeni\/!5287306\/\" target=\"_blank\">Quelle: taz<\/a><\/span><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 2000 Fl\u00fcchtlinge haben es \u00fcber die Grenze nach Mazedonien geschafft. Was nun mit ihnen passiert, ist unklar. Berichten zufolge soll die Aktion gesteuert sein. &nbsp; CHAMILO\/SKOPJE\/ATHEN\/BERLIN dpa\/ap\/taz | Vom Fl\u00fcchtlingslager Idomeni aus brachen am Montag Hunderte auf und durchquerten einen Fluss an der Grenze zu Mazedonien, wo sie kurz darauf von der Polizei gestoppt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":976,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-1067","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/20389461552_a418e9124e_o.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1067","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1067"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1067\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1068,"href":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1067\/revisions\/1068"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1067"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1067"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/iprberlin.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1067"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}